Antientzündliche Ernährung
Ihr Schlüssel zu mehr Gesundheit bei Autoimmunerkrankungen, stillen Entzündungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und chronischen Darmerkrankungen
Das Autoimmunprotokoll (AIP) ist ein wissenschaftlich entwickeltes Ernährungskonzept aus den USA, das wir seit Jahren erfolgreich einsetzen, um stille Entzündungen zu regulieren, die Darmbarriere zu stärken und Immunreaktionen spürbar zu beruhigen.
Es basiert auf klinischen Erfahrungen und aktuellen Erkenntnissen der Immunologie und hat sich besonders bei Autoimmunerkrankungen und entzündlichen Darmerkrankungen bewährt.

Auf in die AIP-Küche mit JoenVital
Wir bei JoenVital wissen genau, wie machtlos man sich fühlen kann, wenn eine Erkrankung das Leben bestimmt.
Wir wissen aber auch, wie groß die Angst vor einer Ernährungsumstellung sein kann, vor allem dem Verzicht auf Brot, Kartoffeln, Kaffee, Tomaten, Käse und all dem, was bisher zum Alltag gehört.
Denn wir haben das alles selbst erlebt.
Wir beide standen an einem Punkt in unserem Leben, an dem die Diagnosen Autoimmunerkrankung und Kryptopyrrolurie (KPU) auch unsere Leben aus der Bahn geworfen hat.
Genau in dieser Zeit sind wir auf die Autoimmun-Paleo-Ernährung (AIP) gestoßen.
Bevor wir unseren Patienten diese Ernährungsart empfohlen haben, haben wir es selbst ausprobiert und unsere Ernährung 12 Wochen lang konsequent umgestellt, Schritt für Schritt, nicht perfekt, aber mit dem festen Ziel, unseren Körper zu heilen.
Und wir haben an uns erlebt, wie Entzündungen abklangen, der Schlaf besser wurde, die Energie zurückkehrte, die Stimmung stabiler wurde. Diese Erfahrung hat uns überzeugt und geprägt.
Seitdem begleiten wir unzählige Patienten auf ihrem Weg in die AIP-Küche. Wir haben gesehen, wie sich innerhalb weniger Wochen das Leben von Menschen verändert hat.
Deshalb ist die AIP-Küche für uns bei JoenVital keine Theorie. Sie ist gelebte Praxis. Und wir sind hier, um Sie sicher durch diesen Prozess zu führen. Schritt für Schritt, angepasst an Ihre Situation, mit allem, was Sie brauchen, um es als Bereicherung für Ihr Leben und ihre Gesundheit sehen.
Wenn Sie bereit sind, den ersten Schritt zu gehen, kann es jetzt losgehen.
Professionelle Begleitung von Anfang an
Sie müssen die AIP-Ernährung nicht alleine bewältigen — wir erklären Ihnen jeden Schritt, planen mit Ihnen Mahlzeiten und helfen Ihnen, Rückfälle zu vermeiden.
Stille Entzündungen beruhigen
Wir zeigen Ihnen, welche Lebensmittel Ihr Immunsystem reizen und wie Sie diese ersetzen können, damit Ihr Körper zur Ruhe kommt.
Immunsystem entlasten und Darm stärken
Mit unserer Unterstützung lernen Sie, Ihre Darmbarriere zu heilen, die Darmflora aufzubauen und den entscheidenden Teil Ihrer Immunabwehr zu regenerieren.
Unverträglichkeiten identifizieren
Wir begleiten Sie nicht nur durch die Eliminationsphase, sondern auch bei der gezielten Wiedereinführung, um genau herauszufinden, was Ihnen dauerhaft guttut.
Wieder mehr Energie und Lebensqualität spüren
Viele unserer Patienten berichten schon nach wenigen Wochen von deutlichen Veränderungen.
Ganzheitlich denken – ganzheitlich heilen
Im Rahmen des Human Reset Codes bei JoenVital kombinieren wir die AIP-Ernährung mit Stressregulation, gezielten Infusionen und weiteren individuellen Maßnahmen — damit Sie wirklich nachhaltig gesunden.
Die Vorteile der AIP-Küche mit JoenVital:
Die 3 Phasen des AIP

Phase 1: Eliminationsphase
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Dauer: mindestens 30 Tage, meist 8–12 Wochen
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Ziel: alle Lebensmittel, die bekanntermaßen das Immunsystem reizen, Entzündungen fördern oder die Darmbarriere schädigen, konsequent weglassen.
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Fokus: nährstoffdichte, entzündungshemmende Lebensmittel in hoher Qualität essen.
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Wirkung: Entzündungen können abklingen, Darmbarriere kann heilen, Symptome bessern sich oft schon nach wenigen Wochen.
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Bemerkung: Das ist die strengste Phase – kein Gluten, keine Nachtschatten, keine Hülsenfrüchte, keine Milchprodukte, keine Eier, keine Samen/Nüsse, keine verarbeiteten Lebensmittel.

Phase 2: Wiedereinführungsphase
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Beginn: sobald sich die Symptome stabilisiert und verbessert haben.
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Ziel: herausfinden, welche Lebensmittel individuell wieder verträglich sind.
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Vorgehen: nach einem strukturierten Protokoll jeweils nur ein Lebensmittel wieder einführen, Reaktion genau beobachten (mind. 72 Stunden pro Lebensmittel).
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Wirkung: die Ernährung wird wieder vielfältiger, ohne den Heilungserfolg zu gefährden.
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Bemerkung: diese Phase ist genauso wichtig ist wie die Eliminationsphase – Geduld zahlt sich hier aus.

Phase 3: Individuelle Langzeit-Ernährung
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Beginn: nach abgeschlossener Wiedereinführung.
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Ziel: eine dauerhafte Ernährungsweise finden, die den Körper nährt, aber individuell tolerierte Lebensmittel einschließt.
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Fokus: entzündungsarm, nährstoffreich und für den Alltag praktikabel.
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Wirkung: langfristige Stabilisierung von Autoimmunerkrankung und Lebensqualität.
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Bemerkung: Niemand muss „für immer“ auf alles verzichten – das Ziel ist eine tragfähige, gesunde Balance.
Wie AIP-Mahlzeiten aufgebaut sind
Die klassische westliche Ernährungsweise mit Weißbrot, Müsli, Snacks und viel Zucker schädigt die Darmbarriere, reizt das Immunsystem und führt zu Blutzuckerschwankungen, die den Körper unter Stress setzen.
Genau das wollen wir mit der AIP-Ernährung vermeiden auch wenn viel von uns gewohnt sind , morgens süß, mittags schnell und abends warm zu essen.
Die AIP-Küche bricht bewusst mit diesen Konventionen – und das ist gut so. In der AIP gibt es keine starren Regeln wie „Müsli morgens“ oder „Obst zwischendurch“. Stattdessen steht jede Mahlzeit unter dem gleichen Ziel: nährstoffreich, entzündungshemmend und stabilisierend.
So sieht eine typische AIP-Mahlzeit aus:
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1 Portion hochwertiges Protein (Fleisch, Fisch, Eier erst nach Wiedereinführung)
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2–3 Hände voll Gemüse, davon möglichst auch buntes & grünes Blattgemüse
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1 Portion gesunde Fette (Olivenöl, Avocado, Kokos, tierische Fette)
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Optional: eine kleine Menge stärkehaltiges Gemüse (z. B. Kürbis, Süßkartoffel)
Obst: nur maximal 1–2 Portionen pro Tag, am besten zusammen mit einer Mahlzeit, um
Blutzuckerschwankungen zu vermeiden. Snacks sind nicht das Ziel – der Blutzucker sollte stabil bleiben.
Tipp: Frühstück darf ruhig wie ein Abendessen aussehen – Hauptsache, es tut Ihrem Körper gut.

Was während der Eliminierungsphase auf den Teller kommt:
Was darf ich essen?
Phase 1: Eliminationsphase (klassisch 8–12 Wochen)
Gemüse
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Artischocke
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Blumenkohl
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Brokkoli
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Brunnenkresse
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Butternusskürbis
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Fenchel
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Grüner Salat
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Grünkohl
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Gurken
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Hokkaido-Kürbis
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Kohl
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Lauch/Porree
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Mangold
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Pak Choi
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Pilze
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Rhabarber
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Rosenkohl
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Rucola
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Sellerie
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Spargel
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Zuckerschoten
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Zucchin
Fleisch
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Bison
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Büffel
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Ente
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Fisch
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Hähnchen
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Kaninchen
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Lamm
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Meeresfrüchte
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Pute
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Rind
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Schwein
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Strauß
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Wild
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Innereien: Herz, Magen, Niere, Markknochen, Leber, Lunge
Wurzelgemüse
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Knollensellerie
Möhren
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Rote Beete
Kräuter
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Basilikum
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Dill
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Estragon
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Kamille
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Korianderblätter
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Lorbeerblätter
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Majoran
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Minze (Pfefferminze)
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Petersilie
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Rosmarin
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Rucola
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Salbei
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Spearmint (Krauseminze)
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Thymian
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Zitronengras
Obst
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Äpfel
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Ananas
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Aprikosen
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Avocado
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Bananen
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Birnen
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Blaubeeren
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Brombeeren
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Cantaloupe-Melone
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Clementinen
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Datteln
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Erdbeeren
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Feigen
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Granatäpfel
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Grapefruit
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Guaven
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Himbeeren
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Honigmelone
Gewürze
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Gewürznelken
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Ingwer
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Knoblauch
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Kurkuma
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Meersalz
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Safran
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Zimt

Süßungsmittel (gelegentlich)
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Ahornsirup
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Datteln
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Gewürznelken
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Honig
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Melasse
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Trockenfrüchte



Getränke
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stilles Wasser
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Selters
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Wasser mit Zitrone/Limette
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Kräutertee divers
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Kokoswasser

Obst
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Khakis
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Kirschen
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Kiwis
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Kokosnüsse
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Limetten
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Mandarinen
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Mango
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Nektarinen
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Orangen
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Papaya
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Pfirsich
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Pflaumen
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Wassermelone
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Weintrauben
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Zitrone

Fette
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Avocado-Öl
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Entenschmalz
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Kokosnuss-Öl
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Olivenöl
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Schweineschmalz
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Talg
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Tierisches Fett
Fermentiertes
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Kefir
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Kambucha
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fermentiertes Gemüse: Möhren, rote Beete, etc.
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Sauerkraut
Warum wir viele Lebensmittel konsequent weglassen
In der AIP-Ernährung streichen wir bewusst eine ganze Reihe von Lebensmitteln, die Sie vielleicht gewohnt sind. Dazu gehören nicht nur offensichtliche „Problemstoffe“ wie Gluten oder Zucker, sondern auch Nachtschattengewächse, Hülsenfrüchte, Eier, Milchprodukte, Samen und bestimmte Nüsse.
Der Grund dafür ist, dass diese Lebensmittel auf unterschiedliche Weise zur Entstehung und Aufrechterhaltung von stillen Entzündungen, Leaky Gut und Dysbiose beitragen können:
Leaky Gut („durchlässiger Darm“)
Bestimmte Proteine (wie Gluten und Casein), Lektine und Saponine in Getreiden, Hülsenfrüchten und Nachtschatten können die enge Verbindung der Darmzellen (tight junctions) stören. Die Darmbarriere wird löchrig. Dadurch können unverdaute Partikel und Toxine ins Blut gelangen, was das Immunsystem fehlsteuert und Autoimmunreaktionen verschärft.
Dysbiose (gestörte Darmflora)
Zucker, raffinierte Stärke und viele verarbeitete Lebensmittel fördern das Übermaß an ungünstigen Keimen (wie Candida oder pathogene Bakterien) und schwächen die Vielfalt gesunder Darmbakterien. Auch hierdurch werden Entzündungen im Darm und im ganzen Körper gefördert.
Besser einkaufen
Damit die AIP-Ernährung ihre volle Wirkung entfalten kann, kommt es nicht nur darauf an, was Sie essen, sondern auch wie und wo Sie einkaufen.
Qualität, Herkunft und Zubereitung Ihrer Lebensmittel spielen eine entscheidende Rolle dabei, wie gut Ihr Körper heilen und regenerieren kann.

Fleisch: aus artgerechter Haltung statt Massentierhaltung
Wählen Sie Fleisch möglichst direkt vom regionalen Bauern oder aus einem Bioladen. Tiere aus artgerechter Freiland- oder Weidehaltung liefern nährstoffreicheres, gesünderes Fleisch mit mehr Omega‑3‑Fettsäuren und weniger entzündungsfördernden Stoffen.
Verzichten Sie auf Billigfleisch aus konventioneller Massentierhaltung – es belastet Ihr Immunsystem und widerspricht dem Ziel der AIP‑Ernährung.
Fette: das richtige Fett für den richtigen Zweck
Fette sind nicht Ihr Feind – im Gegenteil: Sie sind eine wichtige Energiequelle und Bausteine für gesunde Zellmembranen und Hormone.
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Für Salate und kalte Speisen eignen sich hochwertige, flüssige Öle wie Olivenöl oder Avocadoöl.
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Zum Braten, Schmoren oder Backen nehmen Sie hitzestabile Fette wie Kokosöl oder tierische Fette (z. B. Schmalz, Talg, Entenfett).
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Tierische Fette sind immer dann eine gute Wahl, wenn sie von Tieren aus artgerechter Freilandhaltung stammen.
Obst & Gemüse: regional, saisonal und pestizidfrei
Auch bei pflanzlichen Lebensmitteln gilt: Qualität vor Quantität.
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Kaufen Sie möglichst regional und saisonal – diese Produkte sind frischer, nährstoffreicher, umweltfreundlicher und schmecken besser.
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Bevorzugen Sie Produkte aus ökologischem Anbau ohne Pestizideinsatz, vor allem bei empfindlichen Sorten wie Blattgemüse oder Beeren.
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So schonen Sie nicht nur Ihre Darmflora und reduzieren schädliche Rückstände, sondern unterstützen auch die regionale Landwirtschaft.
Sparen Sie Zeit beim AIP‑Kochen

1. Planen Sie Ihre Woche vorab.
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Schreiben Sie am Wochenende einen groben Wochenplan: was Sie an 3–4 Hauptgerichten kochen wollen, welche Beilagen Sie kombinieren können.
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Planen Sie gleich mit: 2 Portionen kochen = 1x warm essen + 1x kalt (oder aufwärmen).
2. Kochen Sie in großen Mengen.
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Brühe: Kochen Sie 4–5 Liter Knochenbrühe auf einmal und frieren Sie sie portionsweise ein.
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Fleisch: Schmoren Sie gleich 1–2 kg Fleisch (z. B. Rinderbraten oder Hühnchen), das reicht für mehrere Mahlzeiten.
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Gemüse: Backen oder dämpfen Sie Bleche voll (z. B. Kürbis, Zucchini, Brokkoli, Süßkartoffeln) und bewahren Sie diese 3–4 Tage im Kühlschrank auf.
3. Bereiten Sie Basiszutaten vor.
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Salat waschen & portionieren
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Kräuter hacken & im Glas lagern
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Dressings & Dips (AIP‑konform) auf Vorrat mischen
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Rohes Gemüse zum Knabbern in Boxen bereithalten
4. Frieren Sie klug ein.
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Gekochtes Fleisch, Brühe, sogar gegartes Gemüse lässt sich in Portionen einfrieren.
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So haben Sie immer „Notfall‑Mahlzeiten“ parat, wenn die Zeit fehlt.
5. Wiederholen Sie Mahlzeiten.
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Es ist absolut AIP‑konform und sinnvoll, mehrere Tage dieselben oder ähnliche Mahlzeiten zu essen.
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Variieren Sie nur kleine Komponenten, um es nicht langweilig zu machen.


Besser Kochen
Rezepte
Suppen
Tafelspitz mit Merretisch Sauce und Gemüse
















































































