„Ich erkenne mich selbst nicht wieder“ Wenn Ihr Körper das Betriebssystem gewechselt hat
- Anja Joensson

- vor 2 Tagen
- 4 Min. Lesezeit
Kennen Sie diesen Moment im Badespiegel? Sie schauen sich an und fragen sich, wo die Frau geblieben ist, die früher Bäume ausgerissen hat. Stattdessen ist da heute dieses Gefühl, permanent gegen eine unsichtbare Wand zu laufen.
Sie stehen eigentlich mitten im Leben, aber Ihr Körper spielt ein Spiel, dessen Regeln Sie nicht kennen.
Die Haare im Abfluss werden mehr, die Jeans zwickt am Bauch (obwohl Sie kaum was essen), und die Geduldsfäden sind so dünn geworden, dass schon eine liegengelassene Socke zum emotionalen Ausbruch führt.
Das ist kein „normales Älterwerden“. Das ist ein Hilfeschrei Ihres Körpers.

In Foren liest man oft: „Nimm Selen, nimm Progesteron.“
Aber wir wissen aus 18 Jahren Praxis: Ihr Körper ist kein Baukasten, bei dem man einfach ein Teil austauscht.
Stellen Sie sich vor, Ihre Schilddrüse ist der Dirigent eines Orchesters. Wenn das Orchester (Ihr Darm, Ihre Hormone, Ihre Leber) völlig verstimmt ist, kann der Dirigent noch so wild mit seinem Stab fuchteln, es wird nur Lärm entstehen.
Drei Beispiele aus der Praxis:
Das „Schwanger-Bauch-Phänomen“: Martina (44), Architektin & Familienmanagerin
Martina kam zu uns, weil sie sich „innerlich vergiftet“ fühlte.
Sie sagte im Erstgespräch, „Ich esse im Büro nur noch einen Salat, aber am Nachmittag spannt meine Hose so sehr, dass ich den Knopf öffnen muss. Ich sehe aus wie im 6. Monat.“
Martina ist zweifache Mutter, jongliert Baustellenbesuche und Elternabende, aber ihre Energie war am Nullpunkt. Ihr Hausarzt verschrieb ihr L-Thyroxin für die Schilddrüse, doch das Gewicht stieg weiter.
Der Blick hinter die Kulissen:
Martina leidet an einer handfesten SIBO (Dünndarmfehlbesiedlung).
Die Gase dieser Bakterien blähen nicht nur den Bauch auf, sondern belasten massiv ihre Leber. Eine überforderte Leber kann jedoch gebrauchtes Östrogen nicht mehr ausleiten.
Die Folge bei Martina:
Ein Östrogenüberschuss, der ihre Schilddrüsenhormone förmlich „einfriert“.
Sie fühlte sich dick, aufgebläht und depressiv und kein Schilddrüsenmedikament der Welt hätte das gelöst, solange wir nicht ihren Darm „aufgeräumt“ und die Leber "befreit" hätten.
Das „Manager-Burnout-Profil“: Thomas (56), Abteilungsleiter
Thomas trägt die Verantwortung für fast 250 Mitarbeiter.
Sein Alltag: Meetings, stundenlanges Sitzen, Termindruck und der ständige Ärger über interne Prozesse. „Ich funktioniere nur noch über Koffein und Adrenalin“, gestand er uns.
Obwohl er kaum Zeit zum Essen hat, wächst der Bauchspeck („Viszeralfett“), während die Muskeln an Armen und Beinen schwinden. Sein Kardiologe warnte ihn bereits vor dem steigenden Herzinfarktrisiko.
Der Blick hinter die Kulissen:
Thomas steckt in einer klassischen Nebennierenerschöpfung.
Durch den Dauerstress feuert sein Körper ununterbrochen Cortisol.
Das Problem: Dauerhaft hohes Cortisol wirkt wie ein Mastprogramm für den Bauchraum und raubt ihm gleichzeitig das Testosteron. Sein Hormonsystem ist im „Überlebensmodus“.
In unserer Gemeinschaftspraxis schauen wir hier genau hin: Der Stress hat seinen Darm (Leaky Gut) durchlässig gemacht, was wiederum stille Entzündungen befeuert, die sein Herz-Kreislauf-System belasten.
Wir therapieren bei Thomas nicht nur die Werte, sondern regulieren die gesamte Stressachse und den Stoffwechsel, damit er seine Leistungskraft behält, ohne seine Gesundheit zu opfern.
Die Erschöpfung, die nicht mehr gehen will: Sabine (49), Lehrerin
Sabine liebt ihren Beruf, doch seit einiger Zeit fühlte sie sich wie eine Betrügerin. „Ich stehe vor der Klasse und verliere den Faden. Nachts um drei liege ich wach, das Gedankenkarussell rast, aber morgens beim Frühstück mit meinem Mann fühle ich mich wie ferngesteuert“, erzählte sie uns.
Sabine hatte bereits die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis, nahm brav ihre Tabletten, aber die Symptome wurden eher schlimmer als besser. Sie dachte, sie sei einfach „durch“ oder mitten im Burnout.

Der Blick hinter die Kulissen: Bei Sabine steckte eine unerkannte Stoffwechselstörung dahinter: KPU/HPU. Ihr Körper verlor unter dem Stress der herannahenden Menopause und der chronischen Entzündung durch den Hashimoto massiv Zink und Vitamin B6. Ohne diese Vitalstoffe konnte sie schlichtweg kein Serotonin (ihr Glückshormon) und kein Progesteron (ihr Entspannungshormon) mehr bilden. Ihre Schilddrüsentabletten konnten gar nicht richtig wirken, weil die Zellenergie am Boden lag. Sie lief auf einer „leeren Batterie“, die sich durch Schlaf allein nicht mehr aufladen ließ. Ihr zu sagen „Entspann dich mal“, war für sie fast schon eine Beleidigung. Was sie brauchte, war eine gezielte biochemische Unterstützung, um ihr System wieder auf „Empfang“ zu stellen.
Warum wir die Dinge in unserer Gemeinschaftspraxis anders angehen
In unserer Praxis sitzen mein Mann und ich oft zusammen über den Befunden. Warum? Weil ein Hormonproblem fast immer eine Darm-Geschichte hat, und eine Darm-Geschichte fast immer die Schilddrüse mitreißt.
Wir suchen nicht nach der „einen Pille“. Wir suchen nach dem Warum.
Warum lässt Ihr Darm Dinge durch, die dort nicht hingehören (Leaky Gut)?
Warum streikt die Energieproduktion in Ihren Zellen?
Warum reagiert Ihr System plötzlich auf Histamin, obwohl Sie früher alles essen konnten?
Wir hören Ihnen zu. Wirklich.
Wir wissen, dass Sie keine Lust mehr auf Standard-Tipps haben.
Sie wollen Ihre Klarheit zurück, Ihre Energie und das Gefühl, wieder „zu Hause“ im eigenen Körper zu sein.
In unserer Gemeinschaftspraxis kombinieren wir die Tiefe der funktionellen Medizin mit dem Wissen aus fast zwei Jahrzehnten Erfahrung.

Wollen wir gemeinsam den roten Faden in Ihrer Geschichte finden?
Schauen Sie sich in Ruhe bei uns um.
Und wenn Sie spüren: „Ja, genau das beschreibt mich“, dann vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses Infogespräch.
Zur Terminbuchung
Wir freuen uns darauf, das Puzzle mit Ihnen zusammenzusetzen.



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